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Interview mit Petra (Coach, Trainer, Ökotrophologin)

Das allererste Interview, das ich für diesen Blog führe, ist ein Interview mit Petra. Petra ist eine liebe Freundin, die ich vor einigen Jahren bei einem Coaching-Seminar kennengelernt habe. Die Referentin des Workshops gab uns die Aufgabe, aus einer langen Liste drei Wörter herauszusuchen, die uns wichtig in unserem Job sind. Geordnet nach Wichtigkeit, stand bei uns beiden MOTIVATION ganz oben. Schnell kamen wir ins Gespräch und tauschen uns heute noch stetig aus.

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Liebe Petra, jetzt bist du dran…

 1. Wie sieht für dich ein gesunder Lifestyle aus?

Ein gesunder Lifestyle bedeutet für mich, möglichst viele gesunde und frische, möglichst unverarbeitete Lebensmittel (also viel Obst und Gemüse aber auch in Maßen Nüsse und Trockenfrüchte) zu mir zu nehmen; für viel Bewegung an der frischen Luft zu sorgen und regelmäßig Freunde und Familie zu treffen und eine schöne Zeit miteinander zu verbringen.

 2. Wie ist dein beruflicher Werdegang und was machst du gerade beruflich? 

Ich habe Oecotrophologie studiert und habe mich schon während des Studiums für den Schwerpunkt Beratung und Weiterbildung interessiert. Im Besonderen habe ich mich auf den Bereich Personalentwicklung spezialisiert. Ich bin seit rund neun Jahren mit Unterbrechungen als Trainerin und Beraterin im Soft Skill Bereich tätig. Seit rund drei Jahren bin ich freiberufliche Trainerin und Coach für Persönlichkeitsentwicklung, berufliche Entwicklung und Orientierung.

 3. Was ist das Besondere an deiner freiberuflichen Tätigkeit?  

Das Besondere ist, dass ich so die Freiheit habe auch anderen Projekten nachzugehen. So kann ich mich um meine eigene Persönlichkeitsentwicklung und meiner Spiritualität fortlaufend widmen. Nach diesen ‚Auszeiten’ bin ich dann wieder sehr gerne für meine Kunden da und gebe das weiter, was ich erfahren habe. So reise ich zum Beispiel sehr gerne und war seit meiner Zeit als Freiberuflerin zweimal für mehrere Monate in Indien. Dort habe ich nicht nur Mediationstechniken erlernt, auch habe ich während meines ersten Aufenthalts ein eigenständiges kleines Foto-Portrait-Projekt gemacht, wo ich andere Indienreisende nach dem Grund ihrer Reise befragt habe. Nach der Reise habe ich aktiv bei der Vorbereitung und Organisation meiner kleinen Ausstellung im Rahmen der ‚Indian Week’ in Hamburg mitgewirkt.

4. Wo bist du beruflich tätig? Bist du ortsgebunden, ortsunabhängig ? 

Im Moment bin ich überwiegend in Hamburg tätig, aber auch immer wieder in anderen Städten in Deutschland. Ich werde Anfang September zum ersten Mal ein Training in Berlin durchführen und freue ich mich schon sehr darauf. Grundsätzlich bin ich also für Trainings und Coachings deutschlandweit, auch gerne über Skype und in anderen Ländern zu haben.

5. Was sind deine nächsten Schritte, Projekte, Ideen, Träume? 

Im Moment arbeite ich eng mit Kooperationspartnern zusammen. Parallel dazu möchte ich eigene Workshops zum Thema Herzensenergie, aber auch verstärkt Einzelberatungen/ -coachings für Führungskräfte und jederMann/ -Frau anbieten. Die Fertigstellung meiner eigenen Website steht außerdem an.

6. Was ist dir wichtig bei der Rubrik …BEWEGUNG? 

Alltagsbewegungen sind mir sehr wichtig. Seit meiner Studienzeit in Münster ist mir das Radfahren bei jedem Wind und Wetter, zu jeder Tages-, Nacht- und Jahreszeit in Fleisch und Blut übergegangen. Auch liebe ich regelmäßige lange Spaziergänge oder auf Wanderschaft zu sein. Zudem tanze ich sehr gerne, was ich im Moment nicht fokussiert ausübe.

7…ENTSPANNUNG? 

Entspannung heißt für mich abschalten und meine Seele baumeln zu lassen, d.h. ‚nichts tun’, verweilen und keine Pläne oder Verabredungen zu haben. Entspannung heißt aber auch – und gerade im Laufe eines herausfordernden Tages – einmal innezuhalten, tief durchzuatmen und zu lächeln. Im Urlaub oder auf Reisen liebe ich es im Flow zu sein und offen für das zu sein, was gerade um mich herum passiert. Dann kann ich meist noch besser meinem eigenen Kompass, meiner Intuition, folgen.

8…ERNÄHRUNG?

2014 habe ich mit einer Freundin bei einer 21 Tage-veganen-Rohkost-Challenge mitgemacht. Seitdem ist der Rohkostanteil in meiner Ernährung gestiegen und nach wie vor sehr hoch. Für mich ist es also wichtig viele frische, abwechslungsreiche, unverarbeitete, vegetarische Lebensmittel zu mir zu nehmen. Dann fühle ich mich besonders wach, vital und aktiv. Dazu gehört für mich idealerweise das Einkaufen von regionalen Lebensmitteln, am liebsten auf dem Wochenmarkt. Das schaffe ich im Moment noch zu selten.

9…ACHTAMKEIT? 

Achtsamkeit bedeutet für mich präsent zu sein, also im ‚Hier und Jetzt’ und jede Gefühlsregung, die in mir aufkommt, anzunehmen. Also auch die unschönen, wie Traurigkeit, genervt sein, etc… und dann DURCHATMEN! Bewusst tief in den Bauch atmen! Aber auch Dankbarkeit und Freude bewusst zu fühlen und mir erlauben, diese Gefühle im Herzen und im ganzen Körper ausbreiten zu lassen. Dies ist total schön und gehört für mich zu einem achtsamen Umgang mit mir selbst.

10. Welche Karmapunkte hast du schon gesammelt / gute Taten, soziale Projekte, etc.? 

Haha, gute Frage, da muss ich mal kurz drüber nachdenken. Ich habe, glaube ich, schon einiges Gutes getan. Alleine durch meine Arbeit habe ich immer wieder das Privileg andere Menschen ein Stück bei ihrer eigenen Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen. Mir macht es besonders Freude anderen Menschen auf ihrem Weg zu begleiten und sie zu motivieren, das für sie Richtige zu tun. Das macht mich glücklich.

11. Was sind deine Gesundheitsunterstützer?

Im Moment ist es mein Standmixer mit dem ich seit diesem Sommer fleißig leckere Smoothies zubereite. Es ist aber auch meine „Massage-Klosterbürste“ (eine Trockenbürste mit Kupferelementen), die ich morgens verwende, die die Lymphgefäße anregt und zu einem allgemeinen Wohlbefinden beiträgt.

12. Welche Dinge blockieren deine Gesundheit?

Gute Frage… Das ist sicherlich meine Neigung ab und an Wasser in meinem Körper, vor allem in meinen Beinen, einzulagern. Das heißt, ich achte auf ausreichende Bewegung, eine vitale Ernährung und lege meine Beine so oft wie möglich hoch.

13. Gibt es ein besonderes Gesundheitsmittel (oder mehrere)/ Tipps/ Tricks in Bezug auf deine Gesundheit, die du den Lesern preisgeben möchtest?

Die schon erwähnte „Klosterbürste“ kann ich sehr empfehlen. Zudem ist es aus meiner Sicht wichtig, sich um seine Verdauung und Darmtätigkeit zu kümmern, da diese enorm zu einem Wohlbefinden beiträgt. Für mich hat das dieses Jahr bedeutet, eine von meiner Osteopathin empfohlene Regenerations- und Aufbaukur für die Darmbakterien zu machen (z.B. von dem belgischen Hersteller Decola). Zudem finde ich es im Allgemeinen schön meinen Körper als Freund zu betrachten, der, wenn es mal irgendwo piekst, mich auf irgendetwas aufmerksam machen möchte.

14. Wie können die Leser in Kontakt zu dir treten?

Im Moment am besten über Xing und Facebook. Da bin ich jeweils unter meinem Namen (Petra Rinderer) zu finden oder direkt über meine Email: petrarinderer@yahoo.de

Petra, ich danke dir für das offene Gespräch, deine spannenden Antworten und deine tollen Anregungen!

 

 

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