Biken Fitness

NEON biken

Neulich stieß ich auf die neonfarbenen Bikes von KJ bikes. Ich finde sie sind eine willkommene Abwechslung zu den ein- oder maximal zweifahrbigen Fahrrädern, die mir bekannt sind. Einige von ihnen leuchten sogar im Dunkeln, das hat mir am meisten imponiert. Gerade in dunklen Jahreszeiten ist das doch eine willkommene Abwechslung. Wenn die Tage kürzer und die Nächte länger werden, setzten sie außerdem kunterbunte Farbakzente in der Stadt.

Viele nutzen ihre Fahrräder als Fortbewegungsmittel um von A nach B zu kommen. Diese Fahrräder sehen meist aus wie Drahtesel, sie rosten vor sich hin, werden nicht geputzt und bekommen auch kein Öl für die Ketten. Für kleine Strecken reichen solche „Bahnhofsräder“ meist aus. Fährt Mann oder Frau jedoch regelmäßig (auch wenn es nur die 20 Minuten hin und zurück zur Arbeit sind) lohnt sich doch ein etwas robusteres und zugleich wendiges Fahrrad. Der Spaßfaktor ist damit vorprogrammiert.

Zugegeben, ich hatte bis vor zwei Jahren auch immer nur Rostlauben. Zunächst wollte ich nicht so viel Geld dafür ausgeben. Obwohl dieser Ansatz ein wirklicher Trugschluss war. Außerdem hatte ich die Bedenken, ein neues und auffälliges Rad wird schnell geklaut. In Hamburg aber auch in anderen Großstädten werden wirklich viele Räder geklaut. Laut Spiegel Online, 2015 werden 300.000 Diebstähle pro Jahr der Polizei gemeldet. Das ist wirklich nervig und bereitet mir persönlich sehr oft einen gewissen Nervenkitzel.

Trotz allem Nervenkitzel und aller Bedenken, fahre ich nun seit zwei Jahren ein tolles Stevens Bike. Ich habe mich damals für ein „nacktes“ Stevens Bike  entschieden, welches auch nicht gerade günstig war. Die Zusatzteile kosteten auch ihren Preis. Ich lies die Reifen gegen unplattbare austauschen und bin bis heute wirklich happy. Gerade wenn man viel mit dem Fahrrad auf den Straßen unterwegs ist, bringt es einfach viel mehr Spaß und ich fühle mich auch sicherer.

Für viele Menschen ist das Fahrrad mittlerweile nicht nur ein Fortbewegungsmittel, es ist VIEL mehr. Es ist ein Sportgerät, ein Schmuckstück oder ein treuer Begleiter. So werden die Zweiräder geputzt und gewienert. Es werden passende Zusatzprodute gekauft und von vorne bis hinten gepimpt.

Doch nicht nur die Optik ist entscheidend, viel wichtiger ist die Einstellung des Fahrrads. Lass diese von einem wirklichen Profi aus dem Radsportladen oder einem Physiotherapeuten deines Vertrauens überprüfen.

Hier kleine Tipps und Tricks (lassen sich nicht auf jedes Fahrrad übertragen, da es verschiedene Fahrradtypen gibt):

1. Die Ellenbogengelenke sollten minimal gebeugt sein und nicht durchstreckt

2. Der Lenker sollte ca. auf Schulterbreite gefasst werden

3. Die Sattelhöhe ist gut ausgerichtet, wenn die Füße bei minimal gebeugten Kniegelenken das unten stehende Pedal erreichen

4. Beim Treten hat der Ballen Kontakt zu der Pedale, dabei bleiben die Kniegelenke bei der Streckung des Beines immer in minimaler Beugung.

5. Die Rückenhaltung ist individuell zum Fahrradtyp einzustellen. Ist der Rücken in einer leichten Vorbeugung, sollte die tiefe Rückenmuskulatur gut ausbildet sein (Bauch-, Gesäß- und Beckenbodenmuskulatur; Ein zusätzliches Pilates-Training bietet sich z. B. an)

6.Eine leichte Federung sollte im Sattel eingebaut sein (Schutz gegen Stoßbewegungen, Pflastersteine etc.)

7. Vergiss nicht einen gut sitzenden Helm zu tragen

und zu guter letzt:

8. Vergiss nicht einen regelmäßigen Check. Auch wenn der etwas kostet, es ist gut investiertes Geld. Besonders das Licht, die Bremsen und die Reifen sollten mind. einmal im Jahr überprüft werden. Oder du übernimmst es in Eigenregie.

So, nun gehts los! Auf gehts, bei jedem Wetter ist es toll zu fahren. Mir gefällt es am besten bei Sonne oder bei Sonne mit leichtem Nieselregen. Aber auch im Herbst kann man die eignen Sinne schärfen und achtsam fahren. Besonders die Gerüche ändern sich so sehr… das Laub oder die Nadelbäume. Gerade bei Fahrtwind kann man die Haut gut spüren, auch wenn das in den kälteren Jahreszeiten eher nur im Gesicht oder teilweise an den Händen ist.

Konzentriere dich mal nur auf den Fahrtwind oder auf die Geräusche während des Fahrens, das ist eine tolle Achtsamkeitsübung!

Wann fährst du am liebsten und was ist dein Lieblingsfahrrad? Ich bin gespannt auf deine Erfahrungen!

Have fun on your bike!

 

 

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